Perserkatze

Perserkatze

Die Herkunft der Perserkatze ist nicht eindeutig geklärt, aber man geht davon aus, dass es sich bei der Herkunftsregion um den Nahen Osten (Persien) handelt. Auch wann die ersten Tiere nach Europa kamen, ist in der Literatur umstritten. Anfang 17.Jahrhundert,  vermutet man sind die ersten Tiere nach Italien oder Frankreich gebracht worden. Perserkatzen heben sich durch Aussehen und Wesen von den normalen Hauskatzen ab. Lange Zeit war es ein Privileg „der besseren Gesellschaft“ diese Tiere zu halten und zu züchten. Die Zuchtstandards für die Perserkatze ist auch heute nicht ganz unumstritten, denn die extreme Kurzschnäuzigkeit, die den Tieren Beschwerden bereitet (z.B. stark tränende Augen), ist mit dem heutigen Tierschutz nicht mehr vereinbar. Obwohl die Perserkatze eine bedeutende Katzenrasse ist, wird sie nicht mehr sehr oft angeboten. Denn Perserkatzen lassen sich – reinrassig- ziemlich schwer vermehren. Daher kann die Anschaffung einer Perserkatze doch etwas teurer sein.

Eine Rassekatze braucht natürlich eine entsprechend hochwertige Ernährung um lange gesund und vital zu bleiben. Im Fachhandel für Tierfutter findet sich Katzenfutter verschiedenster Hersteller. Bei der Auswahl sollte darauf geachtet werden, dass der Fleischanteil ausreichend hoch ist und das Futter möglichst ohne chemische Zusätze wie Farb- und Aromastoffe auskommt. Da Perserkatzen recht alt werden können, empfielt sich in den späteren Lebensphasen die Verwendung von speziellem Katzenfutter für ältere Katzen.

Typische Rassenprobleme für Perserkatzen sind polyzystische Nieren und Hodenhochstand. Ausgewachsene Tiere können recht groß (3,5 – 7 kg) werden. Sie haben einen sehr runden Kopf und einen gedrungen Köperbau. Ihr dichtes, langes, seidig  wirkendes Fell bedarf einer intensiven Pflege. Eine lange, volle Halskrause bedeckt Schultern und Brust. Alle 2-3 Tage ist gründliches kämmen  und bürsten, am besten  mit einem Metallkamm, nötig. Perserkatzen mögen es bequem  und komfortabel und sind daher gern reine „Wohnungskatzen“. Sie sind ruhig und ausgeglichen und rekeln sich gerne auf dem Sofa und lassen sich dabei verwöhnen. Sie akzeptieren am ehesten fremde Katzen. Sollten die Perserkatzen doch einmal „Freigänger“ sein, sind sie doch schnelle und flinke Mäusefänger. Eine weitere angenehme Eigenschaft des Persers ist seine leise und zarte Stimme. Und haben sie ihren Menschen ins Herz geschlossen, zeigen sie dieses auch gern. Aber sie „buhlen“ nie um die Aufmerksamkeit eines Menschen.

Perser gibt es auch in verschieden Farben und Zeichnungen. Alle Farben sind anerkannt, die Beschreibung ist, bei professioneller Züchtung, einer Farbliste zu entnehmen. Eine Pointvariante ist die „Colorpoint“, dabei sind auch alle Farben, außer weiß, anerkannt. Die Augenfarbe bei einer Colorpoint Perserkatze ist blau, umso dunkler umso besser. Bei einer gesunden und abwechslungsreichen Ernährung besteht die Chance, das Perserkatzen 15-20 Jahre alt werden können.

Bei Katzennahrung empfielt sich:
Katzenfutter getreidefrei - Katzenfutter ohne Getreide
Katzenfutter kalorienreduziert - kalorienreduziertes Katzenfutter

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